#INFLU#

2019/20 Emil Krause Schule

INFLU ist ein Musiktheaterstück, das Maika Viehstädt und Vera Langer gemeinsam mit den Schüler*innen der Emil Krause Schule entwickelten. Es sollte am Ende des Schuljahres auf die Bühne gebracht werden. Durch die Coronakrise ist die Aufführung nicht möglich, sodass stattdessen dieser Film entstand. Allen, die uns geholfen haben, das so umzusetzen, danken wir von Herzen! Vor allem danken wir unseren Schüler*innen, die nach monatelanger Probenarbeit ihre Szenen in Online-Konferenzen gespielt haben und unseren Sänger*innen, die zu Hause alleine die Songs eingesungen haben, sowie den Tänzer*innen, die zu Hause alleine getanzt haben.

Maika Viehstädt
Idee, Projekt- und Künstlerische Leitung Textbuch und Regie
Vera Langer
Idee, Projekt- und Künstlerische Leitung Komposition und Chor, Regie
Nika Viehstädt
Tanz und Choreographie
Kostüme und Logo mit dem Wahlpflichtkurs 7
Jens Fricke und Kolja Sonnenrein // Musikschule Musixx
Band und Arrangement

SCHMITZEDA

2017/18 Studienkolleg Hamburg
Schmitzeda – ein Musiktheaterprojekt zum Thema Die Gedanken sind frei mit Schauspiel, Gesang und Band Premiere 01.06.2018 im Tschaikowskysaal Hamburg

Für dieses Projekt hatten wir eine Schauspiel-/Gesangs- gruppe und eine Band, die von der Musikschule Musixx geleitet wurde. Wöchentlich probten wir zwei Stunden in den zwei Gruppen.
Die Studierenden des Studienkollegs kommen aus verschiedenen Ländern der Welt und wollen an einer Deutschen Universität studieren. Am Studienkolleg werden sie auf eine Prüfung vorbereitet, die ihnen das Studium in Deutschland ermöglicht. Mit unserem Projekt sollten die Studierenden die Möglichkeit haben, sich außerhalb des Lernens zu begegnen und Raum für künstlerischen Ausdruck bekommen.
Ziel war es, mit verschiedenen Szenen und Musikstücken das Thema Die Gedanken sind frei zu interpretieren. Wir sprachen mit den Studierenden des Studienkollegs über unterschiedliche Gründe, warum Menschen nicht über ihre Gedanken sprechen – äußere, die das gesellschaftliche System vorgeben sowie innere Gründe. In unserem Stück Schmitzeda setzten sich die Studierenden damit auseinander, wie Menschen sich mit ihren persön- lichen Geschichten eingeschränkt und isoliert fühlen können und suchten einen Weg, selber etwas zu verändern. Während eines Schuljahres haben wir in Gesprächen, Improvisationen und Textarbeiten die unterschiedlichen Charaktere und die jeweiligen Szenen erarbeitet. Dabei ging es von Anfang an um schauspielerische und musikalische Umsetzung.
Wir feierten eine sehr gelungene Premiere und bekamen den Auftrag, diese Arbeit am Studienkolleg fortzusetzen.

MIO MEIN MIO

2017/18 Stadtteilschule Barmbek
Mio, mein Mio, nach der Romanvorlage von Astrid Lindgren
Zwei Klassen des Jahrgang 5
Premiere 25.06.2018

Das Projekt eignet sich hervorragend, um in einer Kooperation der Fächer Deutsch, Theater, Musik und Kunst zu arbeiten. Während des gesamtes Schuljahres beschäftigten wir uns mit dem Roman Mio, mein Mio. Wir unterrichteten die Klassen jeweils parallel, sodass es jederzeit möglich war, gemeinsam mit beiden Klassen zu proben. Während der ersten Wochen lasen wir den Klassen ein Ka- pitel pro Woche aus dem Buch vor. Maika Viehstädt entwickelte Schauspielszenen für beide Klassen, Vera Langer schrieb Songs zu dem Buch und wählte weitere passende Songs aus. Neben der Vermittlung von schauspielerischen und musikalischen Grundlagen probten wir an den Szenen und Songs. Weitere Tanzszenen wurden von einer Choreographin entwickelt und ein kleines Musiktheaterstück mit Tanz entstand, bei dem die Schüler*innen durch verschiedene künstlerische Ausdrucksweisen das Buch erzählten.

WIR SUCHEN DICH

2018/19 Stadtteilschule Barmbek
50 Schüler*innen aus den Jahrgängen 5 – 10 Premiere 11.04.2019

Für das neue Stück Wir suchen dich gaben wir den Schüler*innen nur das Thema und einen groben Handlungsrahmen vor, den wir durch Gespräche und Improvisationen füllten.

11 Jugendliche begegnen sich in totaler Langeweile. Einem ist langweiliger als dem Anderen. Einer fühlt sich wie der Gewinner im Gelangweiltsein. Daraufhin gibt ein Anderer vor, der Stärkste zu sein und schon entsteht die Idee, einen Wettbewerb zu organisieren. „Herzlich Willkommen zum Wettbewerb der Schlausten, Coolsten, Besten, Sportlichsten, Schönsten und Hässlichsten!“ Und los gehts. Dadadadadada!
Die Jungendlichen kämpfen um den ersten Platz. Jeder trumpft mit einer noch besseren Geschichte auf! Alle verkleiden sich. Alles ist Show. Bis einer den Kampf mit einem lauten STOPP unterbricht und seine Zweifel äußert. Das bin ich doch nicht. Aber wer bin ich dann?
Und dann beginnt die Suche nach dem Ich. Die Jugendlichen suchen in ihrem Leben, um herauszufinden, was sie ausmacht. Was unterscheidet mich von anderen? Warum bin ich ich?

nICHts

2017/18 Stadtteilschule Barmbek
50 Schüler*innen aus den Jahrgängen 5 – 10 Premiere 01.03.2018

Für das neue Stück nICHts gaben wir den Schüler*innen nur das Thema und einen groben Handlungsrahmen vor, den wir durch Gespräche und Improvisationen füllten.

11 Jugendliche in Hamburg überleben die komplette Zerstörung der Welt. Gemeinsam versuchen sie, neues Le- ben in ihrer zerstörten Stadt aufzubauen. Sie erreichen ein friedliches Zusammenleben, in dem jeder seinen Platz findet.
Ganz versteckt in einem Bunker hat jedoch noch eine andere Gruppe von Jugendlichen überlebt. Sie baut eine parallele Struktur auf, mit der sie das friedliche Leben dieser neuen Gesellschaft in der Stadt unterwandern will.
Wird dieses neue Leben wieder zerstört?

ISOLA

2016/17 Stadtteilschule Barmbek
In Anlehnung an den gleichnamigen Roman von Isabel Abedi
50 Schüler*innen aus den Jahrgängen 5 – 10
Premiere 01.06.2017

Das Projekt begann am Anfang des Schuljahres mit einer musikalischen Lesung aus dem Roman Isola, die Isa- bel Abedi selber hielt. Begleitet wurde sie vom Chor der Stadtteilschule Barmbek, der einen ersten eigenen Titel- song sang. Allen Schüler*innen der Jahrgänge 5 – 10 wurden damit die Idee und das Konzept präsentiert. Daraufhin wählten sie nach Interesse ihre Kurse.
Ziel des Projektes war es, gemeinsam mit einer sehr heterogenen und multikulturellen Schülerschaft (94% Migrationshintergrund) ein jahrgangsübergreifendes künstlerisches Projekt zu gestalten.

10 Jugendliche nehmen an einem Filmprojekt auf einer Insel mitten im Ozean teil und werden von versteckten Kameras auf Schritt und Tritt beobachtet. Nur sie allein bestimmen die Handlung und ein sorgenfreier Sommer am Strand kann beginnen. Doch dann verschwinden plötzlich einige Jugendliche spurlos. In der Nacht sind seltsa- me Schreie zu hören. Sehen die Kameras doch nicht alles? Was als harmloses Spiel beginnt, wird schon bald tödli- cher Ernst. Und die Frage, wer die beteiligten Personen in Wirklichkeit sind, bleibt bis zum Ende offen…